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Förderung von altersgerechter Musterwohnung in Feuchtwangen

Sozialministerin Schreyer: „Musterwohnungen zeigen vielfältige Möglichkeiten altersgerechten Wohnens – eine Wohnung entsteht im Regierungsbezirk Mittelfranken“

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Wie sieht eine altersgerechte Wohnung aus? Und welche technische Unterstützung können ältere Menschen nutzen? Das und noch viel mehr wird künftig in sieben Musterwohnungen in Bayern erlebbar. „Wir zeigen, wie altersgerechtes Wohnen aussehen kann – praktisch und für jeden zugänglich. Dazu entstehen in ganz Bayern Musterwohnungen, so auch in Feuchtwangen im Regierungsbezirk Mittelfranken. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger, Handwerker und andere Interessierte informieren. Denn die Mehrheit der älteren Menschen will so lange es geht in der eigenen Wohnung bleiben. An vielen praktischen Beispielen zum Ausprobieren und Anfassen zeigen die Wohnungen, wie das gut gelingen kann“, so Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer.

Insgesamt entstehen sieben neue Musterwohnungen zum Thema altersgerechtes Wohnen in ganz Bayern. Eine Musterwohnung in Tirschenreuth in der Oberpfalz ist bereits in Betrieb. Mit jeweils bis zu 100.000 Euro werden die neuen Musterwohnungen mit ihren Schauräumen gefördert. Träger der Musterwohnung in Feuchtwangen ist das Kommunalunternehmen Stadtentwicklung Feuchtwangen.

Die Musterwohnungen sollen Interessierten vor Ort Einblicke in die unterschiedlichen Möglichkeiten der altersgerechten Wohnungsanpassung geben. Besondere Beachtung wird dabei technischen Assistenzsystemen, sogenannten ‚Ambient Assisted Living‘-Lösungen (kurz: AAL) zu teil werden. Dazu gehören beispielsweise steuerbare Lichtsysteme, technikgestützte Sturzmelder oder automatische Herdabschaltungen. „Technische Hilfsmittel sollen menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Sie können aber eine ideale Ergänzung sein, wenn es darum geht, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhöhen“, betont die Ministerin.