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Wohnen für Hilfe

Wohnpartnerschaft zwischen Jung und Alt

Ältere Menschen haben häufig Wohnraum frei, während junge Leute verzweifelt Wohnraum suchen. Wohnen für Hilfe setzt auf das Konzept der Gegenseitigkeit und bringt Menschen in verschiedenen Lebensphasen zusammen. Im Rahmen von Wohnen für Hilfe können Studierende oder Auszubildende bei älteren Menschen wohnen. Als Gegenleistung helfen sie den älteren Menschen im Alltag, wie beispielsweise bei Einkäufen, im Haushalt oder Garten, begleiten bei Arztbesuchen oder bei Spaziergängen – je nach Absprache im Einzelfall. Die jungen Menschen leisten in der Regel für einen Quadratmeter überlassenen persönlichen Wohnraum eine Stunde Hilfe im Monat. Ein Kooperationsvertrag regelt die individuellen Absprachen zwischen den beiden Wohnpartnerinnen oder Wohnpartnern. Wohnen für Hilfe ist ein idealer Ausgangspunkt, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Was hier besonders gut gelingt, ist die konkrete Hilfestellung durch junge Menschen, um älteren Menschen ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Der Austausch in einer Wohnpartnerschaft kann sich positiv auf den weiteren Lebensweg der „Jungen“ auswirken und für die/den ältere/n Mitbewohnerin oder Mitbewohner Sicherheit und sozialen Kontakt bedeuten.

Förderungen

Das Sozialministerium fördert auch den Auf- und Ausbau alternativer ambulanter Wohn- und Betreuungsformen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Rechtsgrundlage.

Im Bestellportal des Zukunftsministeriums kann der Flyer „Förderrichtlinie Selbstbestimmt Leben im Alter“ heruntergeladen werden.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Wohnen für Hilfe.