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Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen ist in § 4 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (AVBayKiBiG) geregelt. Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (2012, S. 174 ff.) ist die Umsetzung des Bildungsbereichs einschließlich Praxisbeispielen ausgeführt. Emotionale und soziale Kompetenzen sind wichtige Voraussetzungen, sich in eine soziale Gemeinschaft integrieren zu können. Kinder entwickeln sie nur in der Interaktion mit anderen. Hierbei spielen ihre Bezugspersonen eine entscheidende Rolle.

Kinder, die positive tragfähige Beziehungen zu mehreren Bezugspersonen aufbauen, verfügen über die notwendige Sicherheit die Welt autonom und selbstbewusst zu entdecken und die Fähigkeit Beziehungen zu anderen Kindern aufzubauen.

Den Umgang mit ihren eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen müssen Kinder erst erlernen. Stabile Beziehungen begünstigen das Zeigen von Emotionen, die Emotionsregulation, die Reflektion der Emotionen sowie die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen.

Für Kinder ist es wichtig, bereits früh einen kompetenten Umgang mit Verlust und Trauer zu erlernen. Konflikte gehören zum Leben und sollten nicht unterdrückt werden. Positiv bewältigte Konflikte machen Kinder stark und wirken sich positiv auf ihr Sozialverhalten aus.

Projekte, Initiativen und Materialien

Perik (Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag) ist ein Bogen zur Beobachtung der sozial-emotionalen Entwicklung. Mit Neufassung der Ausführungsverordnung zum Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetz (AVBayKiBiG) zum 01.09.2008 ist sein Einsatz oder der eines „gleichermaßen geeigneten“ Beobachtungsverfahrens verbindlich vorgegeben. Der Einsatz ist gleichzeitig nach Art. 19 Nr. 10 Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) Fördervoraussetzung für Kindertageseinrichtungen. Das pädagogische Personal begleitet und dokumentiert den Entwicklungsverlauf bei allen Kindern anhand des Perik-Beobachtungsbogens oder eines „gleichermaßen geeigneten Beobachtungsbogens“.

Freunde ist ein pädagogisches Programm zur Lebenskompetenzförderung in Kindertageseinrichtungen.

Mit mir nicht! ist ein Präventionsprogramm, das Kinder bereits im Kindergarten in die Lage versetzten soll, über ihre Gefühle und ihre Befindlichkeiten zu sprechen und diese in der Gruppe bewusst zu erleben.

Faustlos fördert gezielt sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut.

Papilio zielt vor allem auf die sozial-emotionalen Kompetenzen, denn diese werden als Grundlage für psychosoziale Gesundheit und das Erlernen diverser anderer Fähigkeiten betrachtet.

 

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Staatsinstitut für Frühpädagogik

Logo Staatsinstitut für Frühpädagogik - IFP

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in Bayern befasst sich mit Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen.

ifp.bayern.de

Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

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